Störungsmeldungen

Es liegt uns derzeit keine Störungsmeldungen vor.


Geplante Wartungsarbeiten


Allgemeine Informationen

E-Mails an Apple Domains wie mac.com, me.com, und icloud.com derzeit nicht zustellbar

Betroffener Kunden-Server: kiel.jweiland.cloud 

Seit dem 20. August 2026 steht der Mailserver kiel.jweiland.cloud (IP 52.29.174.51 ) auf einer internen Blockliste von Apples iCloud Mail-Dienst. Dadurch werden E-Mails an Empfänger zu mac.com, me.com, und icloud.com derzeit nicht zugestellt.

Betroffene Absender erhalten in diesem Fall eine Fehlermeldung wie:

######
<xyz@icloud.com>: host mx01.mail.icloud.com[17.42.251.62] said: 550
5.7.1 [HCM2] Your mail from 52.29.174.51 was rejected. Please visit https://support.apple.com/en-us/HT204137 (in reply to RCPT TO command)
######

Die Ursache haben wir gefunden und inzwischen behoben. Wir stehen diesbezüglich mit Apple in Kontakt, damit die Sperre aufgehoben wird.

Andere E-Mail-Anbieter sind von dieser Einschränkung aktuell nicht betroffen. Eingehende E-Mails sowie der Versand an andere E-Mail-Dienste funktionieren weiterhin uneingeschränkt.

Hinweis zum Hintergrund

Der Mailserver kiel.jweiland.cloud  wird von vielen Kunden gemeinsam für den E-Mail-Versand genutzt. Bei solchen Shared-Mailservern erfolgt die Zustellung von E-Mails über eine gemeinsame Versand-IP-Adresse. Die Reputation dieser IP-Adressen wird von großen E-Mail-Anbietern wie Apple, Microsoft u.a. zentral bewertet.

Bereits ein ungewöhnliches Versandverhalten, insbesondere Bounce-Mails einzelner Absender oder eine erhöhte Anzahl von Spam-Beschwerden kann dazu führen, dass die Reputation der Versand-IP temporär herabgesetzt wird. In solchen Fällen kann es vorkommen, dass der gesamte Mailserver vorübergehend von einzelnen E-Mail-Anbietern blockiert wird, auch wenn die Mehrheit der versendeten E-Mails legitim ist.

 

E-Mail-Weiterleitungen und mögliche Spam-Probleme

Viele Kunden nutzen E-Mail-Weiterleitungen. Dabei wird eine eingehende Nachricht von einer E-Mail-Adresse automatisch an eine andere Adresse weitergeleitet – zum Beispiel von info@ihredomain.de an ein privates Postfach wie Gmail, Outlook, T-Online oder GMX.

Grundsätzlich funktioniert dies problemlos. Allerdings kann es in bestimmten Fällen zu Schwierigkeiten kommen, wenn Spam-E-Mails weitergeleitet werden.

Warum kann das problematisch sein?

Unsere Mailserver prüfen eingehende Nachrichten mit modernen Spam-Filtern (rspamd), um unerwünschte E-Mails zu erkennen und zu blockieren. Dennoch kann es vorkommen, dass einzelne Spam-Nachrichten diese Filter passieren.

Wenn eine solche E-Mail anschließend automatisch an eine externe Adresse weitergeleitet wird, sieht es für den empfangenden Mailserver so aus, als käme diese Spam-Nachricht von unserem Server. Der ursprüngliche Absender ist für den empfangenden Server oft nicht mehr eindeutig erkennbar.

In der Folge kann es passieren, dass:

  • der empfangende Mailserver die Nachricht als Spam einstuft
  • Nachrichten verzögert zugestellt werden
  • unser Mailserver zeitweise schlechter bewertet wird (Reputation)

Hintergrund

Das Problem hängt mit technischen Mechanismen moderner Spam-Bekämpfung zusammen, insbesondere:

  • SPF (Sender Policy Framework)
  • DKIM
  • DMARC

Diese Verfahren prüfen, ob der sendende Server berechtigt ist, E-Mails für eine bestimmte Domain zu versenden. Bei Weiterleitungen kann diese Prüfung fehlschlagen, obwohl die ursprüngliche E-Mail korrekt versendet wurde.

Unsere Empfehlung

Um mögliche Probleme zu vermeiden, empfehlen wir:

  • E-Mail-Postfächer direkt bei uns zu nutzen, statt Weiterleitungen einzurichten.
  • Falls Weiterleitungen unbedingt erforderlich sind, diese sparsam einzusetzen.

Bei wichtigen geschäftlichen E-Mail-Adressen ist ein echtes Postfach mit Abruf per IMAP meist die zuverlässigere Lösung.