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Allgemeine Informationen

E-Mail-Weiterleitungen und mögliche Spam-Probleme

Viele Kunden nutzen E-Mail-Weiterleitungen. Dabei wird eine eingehende Nachricht von einer E-Mail-Adresse automatisch an eine andere Adresse weitergeleitet – zum Beispiel von info@ihredomain.de an ein privates Postfach wie Gmail, Outlook, T-Online oder GMX.

Grundsätzlich funktioniert dies problemlos. Allerdings kann es in bestimmten Fällen zu Schwierigkeiten kommen, wenn Spam-E-Mails weitergeleitet werden.

Warum kann das problematisch sein?

Unsere Mailserver prüfen eingehende Nachrichten mit modernen Spam-Filtern (rspamd), um unerwünschte E-Mails zu erkennen und zu blockieren. Dennoch kann es vorkommen, dass einzelne Spam-Nachrichten diese Filter passieren.

Wenn eine solche E-Mail anschließend automatisch an eine externe Adresse weitergeleitet wird, sieht es für den empfangenden Mailserver so aus, als käme diese Spam-Nachricht von unserem Server. Der ursprüngliche Absender ist für den empfangenden Server oft nicht mehr eindeutig erkennbar.

In der Folge kann es passieren, dass:

  • der empfangende Mailserver die Nachricht als Spam einstuft
  • Nachrichten verzögert zugestellt werden
  • unser Mailserver zeitweise schlechter bewertet wird (Reputation)

Hintergrund

Das Problem hängt mit technischen Mechanismen moderner Spam-Bekämpfung zusammen, insbesondere:

  • SPF (Sender Policy Framework)
  • DKIM
  • DMARC

Diese Verfahren prüfen, ob der sendende Server berechtigt ist, E-Mails für eine bestimmte Domain zu versenden. Bei Weiterleitungen kann diese Prüfung fehlschlagen, obwohl die ursprüngliche E-Mail korrekt versendet wurde.

Unsere Empfehlung

Um mögliche Probleme zu vermeiden, empfehlen wir:

  • E-Mail-Postfächer direkt bei uns zu nutzen, statt Weiterleitungen einzurichten.
  • Falls Weiterleitungen unbedingt erforderlich sind, diese sparsam einzusetzen.

Bei wichtigen geschäftlichen E-Mail-Adressen ist ein echtes Postfach mit Abruf per IMAP meist die zuverlässigere Lösung.
 


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E-Mails an outlook.com, outlook.de, hotmail.com, hotmail.de, live.com und live.de derzeit nicht zustellbar

Update: die Problematik wurde am 6. März 2026 durch Microsoft behoben.

Betroffener Kunden-Server: ulm.jweiland.cloud

Seit dem 2. März 2026 steht der Mailserver ulm.jweiland.cloud (IP-Adresse 3.74.177.42) auf einer internen Blockliste von Microsoft. Dadurch werden E-Mails an Empfänger bei outlook.com, outlook.de, hotmail.com, hotmail.de, live.com, live.de sowie Microsoft 365 derzeit nicht zugestellt.

Betroffene Absender erhalten in diesem Fall eine Fehlermeldung wie:

550 5.7.1 Unfortunately, messages from [3.74.177.42] weren’t sent.
Please contact your Internet service provider since part of their network is on our block list.

Die Ursache liegt in der Reputationsbewertung der Versand-IP durch die Spamfilter-Infrastruktur von Microsoft. Diese Bewertung erfolgt automatisiert und unabhängig von klassischen öffentlichen Blacklists.

Wir haben die Überprüfung der betroffenen IP-Adresse bereits mehrfach über die von Microsoft vorgesehenen Formulare beantragt. Da die Bearbeitung ausschließlich durch Microsoft erfolgt, kann die Freigabe der IP-Adresse mehrere Tage in Anspruch nehmen. Der Versand an Microsoft-E-Mail-Dienste ist daher derzeit weiterhin eingeschränkt.

Andere E-Mail-Anbieter sind von dieser Einschränkung aktuell nicht betroffen. Eingehende E-Mails sowie der Versand an andere E-Mail-Dienste funktionieren weiterhin uneingeschränkt.

Hinweis zum Hintergrund

Der Mailserver ulm.jweiland.cloud wird von vielen Kunden gemeinsam für den E-Mail-Versand genutzt. Bei solchen Shared-Mailservern erfolgt die Zustellung von E-Mails über eine gemeinsame Versand-IP-Adresse. Die Reputation dieser IP-Adresse wird von großen E-Mail-Anbietern wie Microsoft zentral bewertet.

Bereits ein ungewöhnliches Versandverhalten einzelner Absender oder eine erhöhte Anzahl von Spam-Beschwerden kann dazu führen, dass die Reputation der Versand-IP temporär herabgesetzt wird. In solchen Fällen kann es vorkommen, dass der gesamte Mailserver vorübergehend von einzelnen E-Mail-Anbietern blockiert wird, auch wenn die Mehrheit der versendeten E-Mails legitim ist.